29. Juli 2009: Einladung

Der Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen und die Robert-Havemann-Gesellschaft laden ein, zur siebten Veranstaltung in unserer gemeinsamen Reihe:

Die Friedliche Revolution. Berlin 1989

Unter dem Titel:
Ungarn – Das Loch im Eisernen Vorhang
Die Abstimmung mit den Füßen

Als im Herbst 1989 Zehntausende DDR-Bürger ihr Land über Ungarn und die Bundesdeutschen Botschaften verlassen, destabilisieren sie die Diktatur endgültig. Nachdem Ungarn am 2. Mai 1989 mit dem Abbau der Grenzanlagen zu Österreich begonnen hatte, wurde die Grenze am 19. August 1989 erstmals für einige Stunden geöffnet. Hunderte DDR-Bürger stürmten in die Freiheit. Gorbatschow tolerierte das Geschehen; Proteste der DDR-Führung wurden ignoriert. Zehntausende DDR-Bürger zogen daraufhin los und campierten in Budapest und am Balaton. Am 11. September 1989 öffnete Ungarn die Grenze endgültig. Fünfzigtausend flüchten in den ersten Tagen über Österreich in die Bundesrepublik.

Welche Folgen hatte das für die DDR, die Bundesrepublik und Europa? Wieso konnte Ungarn 1989 Weltpolitik machen? Welche Rolle spielte Österreich als Transitland für die Flüchtlinge?
Diese und ähnliche Fragen diskutiert Ulrich Mählert, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, mit:

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Dr. Erhard Busek, 1989 Österreichischer Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
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Dr. Kàroly Manherz, Ungarischer Fachstaatssekretär für Bildung und Kultur
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Dr. Rudolf Seiters, 1989 Staatsminister und Chef der Bundeskanzleramte
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Uwe P. Richter, Autor, 1989 Ungarn-Flüchtling

Es begrüßt Sie: Zsolt Bòta, Gesandter der Republik Ungarn in Berlin und André Schmitz, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin





Mittwoch, 29. Juli 2009
19 Uhr
Botschaft der Republik Ungarn in Berlin
Unter den Linden 76, Berlin-Mitte
Fahrverbindungen: S-Bahnhof Unter den Linden
Bus 100

Der Eintritt ist frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



herzlich
Uwe Richter
Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.